So viele Journalisten auf einem Fleck sieht man im beschaulichen Pempelfort nur selten. Der Grund des Presseansturms: Die diesjährige Alumnifeier der Georg von Holtzbrinck-Schule.

Die Eröffnungsredner Sven Afhüppe und Klaus Methfessel

Etwa 55 ehemalige und aktuelle Holtzbrinck-Schüler trafen sich am Freitag, dem 28. Oktober, zur traditionellen Alumnifeier im „Hirschchen“.
In seiner Eröffnungsrede hob Schulleiter Klaus Methfessel die jüngsten Erfolge der Schule hervor. So wurde der Holtzbrinck-Alumnus Niklas Hoyer („WirtschaftsWoche“) in diesem Jahr – zusammen mit Günter Heismann – mit dem Deutschen Journalistenpreis ausgezeichnet. Und auch Thomas Katzensteiner und Marcus Rohwetter, die den Helmut Schmidt-Journalistenpreis erhielten, besuchten einst die Holtzbrinck-Schule.
Zudem ist mit Sven Afhüppe unlängst ein weiterer Absolvent der Schule in die Chefredaktion des Handelsblatt aufgestiegen. Schon im letzten Jahr erhielt Sven Prange den Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik (Nachwuchs).
Afhüppe ließ in seiner Rede seine eigene Schulzeit Revue passieren. Er rezitierte seinen allerersten Leadsatz aus seiner Volontariatszeit, der bei seinem Korrektor auf wenig Gegenliebe gestoßen war. Und rief zum Mut zur Kritik auf. Schließlich sei die Schulweisheit „Qualität kommt von quälen“ nach wie vor aktuell. Im „Hirschschen“ ging man es an diesem Abend jedoch gemütlich an: Bis spät in die Nacht wurde geplaudert, gegessen und getrunken.